Seit der Spielzeit 2018/19 ist Anat Edri Ensemblemitglied im Staatstheater Braunschweig. Sie wird einige wichtige Rollendebüts geben u.a. Musetta in LA BOHÈME, Maria in DER DIKTATOR, die Mutter in DER JASAGER und Yvette in DIE PASSAGIERIN.

An der Vlaamse Opera gab Anat Edri in der Spielzeit 2017/18 unter anderem ihr Debüt als Nannetta in FALSTAFF unter der Regie von Oscar Gewinner Christoph Waltz und dem Dirigat Tomaš Netopil, Servilia in LA CLEMENZA DI TITO unter Stefano Montanari in der Regie von Michael Hampe,
Blumenmädchen in PARSIFAL unter Cornelius Meister in einer Produktion von Tatjana Gürbaca und Yniold in PELLÉAS ET MÉLISANDE unter Alejo Pérez und der Regie von Sidi Larbi Cherkaoui und Marina Abramović. Mit dieser Produktion war Anat Edri auch am Luxemburger Opernhaus zu erleben.
Des Weiteren sang sie den solo Sopranpart im MOZART REQUIEM unter Alexander Joel.

Im Sommer 2017 gab Anat Edri bei den Bregenzer Festspielen ihr Debüt als Susanna in LE NOZZE DIE FIGARO. In der selben Partie war sie im Oktober am Opernhaus Leipzig unter Matthias Foremny und dem Gewandhaus Orchester zu erleben.

Anat Edri wurde in Israel geboren und begann ihre Gesangsausbildung zunächst in Jerusalem, bevor sie für ihren Abschluss an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig wechselte. 

Von 2013/14 bis 2014/15 war Anat Edri Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Dort gestaltete sie Partien wie: Papagena DIE ZAUBERFLÖTE , La Contessa di Ceprano RIGOLETTO , Giannetta L’ELISIR D’AMORE, Taumännchen HÄNSEL UND GRETEL, Hahn DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN, Clorinda LA CENERENTOLA, der Bacchis in LA BELLE HELÉNE. In der Weltpremiere der Oper PERSONA von Michael Langemann sang sie erfolgreich in Hamburg die Partie der Elisabeth Vogler.
Des Weiteren übernahm Sie in Hamburg kurzfristig die Sopran Partie in John Neumeiers Ballett Messias nach Händels gleichnamigen Oratorium unter der Leitung von Alessandro De Marchi. 

Im Sommer 2016 sang sie in mehreren Konzerten im Theatre de Champs Élysée in Paris, Beaune und Akko (Israel) unter Christoph Rousset und Les Talents Lyriques die Rollen der „Daphne“ und „Arethuze“ in der Oper ACTÉON von Charpentier und die Rollen der „Second Lady“ und „First witch“ in der Oper DIDO AND AENEAS von Purcell interpretieren. In Akko sang sie gemeinsam mit Christoph Rousset ein Kammerkonzert „Arcadian Cantatas from Rome to Naples“. An die Hamburgische Staatsoper kehrte sie mit der Partie der Femme Grecque in IPHIGÉNIE EN TAURIDE zurück.

Im Sommer 2014 debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen mit der Partie der Giacinta in Cesti’s L’ORONTEA unter David Bates und La Nuova Musica. In gleicher Bezetzung debütierte sie im Dezember 2015 in der Wigmore Hall erneut als Giacinta in L’OEONTEA, sowie in März und Mai 2016 als Alessandro in Händels Oper BERENICE bei den Göttinger Händel Festspielen und den London Händel Festspielen.

2012 debütierte die Sopranistin an der Oper Leipzig als Contessa di Ceprano in Verdis RIGOLETTO. Im selben Jahr war sie Mitglied des renommierten Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen, wo sie unter anderem ein Konzert gemeinsam mit der Salzburger Camerata gestaltete. Im Sommer 2012 debütierte Anat Edri auch bei der Münchner Biennale, wo sie die Rollen Rose II und Mathilde Meyvis in der Uraufführung L’ABSENCE von Sarah Nemtsov übernahm.